

Ein Film zum weiterempfehlen! Von mir 7 von 10 Punkten, von Felix 6 von 10.
Zur Geschichte:
Der Film erzählt die Geschichte von zwei Menschen, die aus Verzweiflung heraus Handlungen begehen, um ihren Besitzanspruch an einem Haus zu behaupten. Es handelt sich nur um einen kleinen Bungalow an der nebligen nordkalifornischen Pazifikküste, aber für Kathy Nicolo stellt er ein Zeichen der Hoffnung dar auf die Zurückgewinnung eines Lebens, das beinahe durch ihre Sucht zum Alkohol zerstört worden wäre. Als ein bürokratischer Fehler Kathys Vertreibung aus dem Haus erzwingt, wird sie heimatlos und muss mit ansehen, wie ihr Zuhause für einen Bruchteil seines Wertes veräußert wird. Der neue Besitzer, Massoud Amir Behrani, sieht das Haus als Vervollkommnung des amerikanischen Traumes an, den er seit seiner Flucht mit seiner Familie aus dem Iran verfolgt hat. Als ehemaliger Oberst (Colonel) der Iranischen Luftwaffe ist Behrani dazu gezwungen, in den USA Billig-Jobs als Bauarbeiter oder Kioskverkäufer anzunehmen, um seiner Familie ein gewisses Maß an Lebensstil zukommen zu lassen. Nun fließen seine letzten Ersparnisse in den Erwerb eines Hauses, das den Wohlstand zurückholen soll, den seine Familie im Iran einmal kannte. Als der Kampf um das Haus zwischen Kathy und Behrani eskaliert, erfährt Kathy unerwartet Rückhalt durch den Polizisten Lester Burdon, der seine Frau und seine zwei Kinder verlässt, um mit der attraktiven selbstzerstörerischen Alkoholikerin eine Affäre einzugehen. Gefangen im Mahlstrom sind Behranis Ehefrau Nadi und sein Sohn Esmail, der am Ende erschossen wird, worauf sich auch seine Eltern das Leben nehmen. So könnte Kathy am Ende wieder in das Haus einziehen, der Film lässt dies jedoch offen, da sie das Haus zum Schluss ablehnt. Was mit einem Konflikt um einen kleinen heruntergekommenen Bungalow beginnt, endet in einem Kampf der Kulturen, der in ein tragisches und unvermeidliches Ende mündet.

1 Kommentar:
Aber so wie der alte Gandi-Darsteller möchte ich nicht enden...
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